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NanoClaw geht viral: 7.000 Stars in einer Woche für diese sicherheitsorientierte OpenClaw-Alternative
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NanoClaw geht viral: 7.000 Stars in einer Woche für diese sicherheitsorientierte OpenClaw-Alternative

ClawHosters
ClawHosters von Daniel Samer
4 Min. Lesezeit

Ein neues Open-Source-Framework namens NanoClaw hat in seiner ersten Woche 7.000 GitHub-Stars gesammelt. Aktuell steht der Zähler bei über 16.800. Das Versprechen: OpenClaw-Funktionalität mit echter Container-Isolation auf Betriebssystemebene, verpackt in rund 3.900 Zeilen Code.

Zum Vergleich: OpenClaw umfasst etwa 434.000 Zeilen Code in 3.680 Dateien.

Was NanoClaw macht und warum es so schnell gewachsen ist

NanoClaw wurde von Gavriel Cohen entwickelt, einem ehemaligen Wix.com-Ingenieur. Cohen wollte KI-Agenten auf Messaging-Plattformen (WhatsApp, Telegram, Discord, Slack, Signal) betreiben, ohne die Sicherheitskompromisse, die mit einer schwer auditierbaren Codebasis kommen.

Das Kernprinzip ist simpel: Jede Agent-Session läuft in einem eigenen Linux-Container. Docker unter Linux, Apple Container unter macOS. Agenten können nur auf Verzeichnisse zugreifen, die du explizit einbindest. Alles andere auf deinem Rechner bleibt unerreichbar.

Cohen sagte gegenüber VentureBeat: "Ich kann nicht ruhig schlafen, wenn ich Software betreibe, die ich nicht verstehe und die Zugriff auf mein Leben hat."

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht das Problem: Bei Standard-OpenClaw laufen ein Agent in einer Familien-WhatsApp-Gruppe und ein Agent, der mit einem Arbeits-Repository verbunden ist, im selben Prozess mit geteiltem Speicher. Sie werden nur durch Berechtigungsprüfungen auf Anwendungsebene getrennt, nicht durch Sandboxing auf Betriebssystemebene. NanoClaw beseitigt diesen Kompromiss, indem jeder Agent seinen eigenen isolierten Container bekommt.

Das Projekt landete innerhalb von 48 Stunden auf der Hacker-News-Startseite. The New Stack berichtete darüber als Gegentrend zum wachsenden Funktionsumfang von KI-Frameworks. Cohen und sein Bruder betreiben ihre KI-Agentur Qwibit bereits auf einer NanoClaw-Instanz namens "Andy."

NanoClaw vs OpenClaw im Vergleich

NanoClaw OpenClaw
Codebasis ~3.900 Zeilen, 15 Dateien ~434.000 Zeilen, 3.680 Dateien
Isolation Container auf OS-Ebene pro Agent Geteilter Prozess, App-Level-Prüfungen
Dependencies Weniger als 10 Über 70
Plattformen WhatsApp, Telegram, Discord, Slack, Signal Dieselben plus weitere Integrationen
Audit-Zeit ~8 Minuten (laut Entwickler) Tage bis Wochen
Erweiterungen "Skills" (hält den Kern klein) Plugin-System, wachsende Codebasis
Reifegrad Neu, schnell wachsend Etabliert, 150.000+ Instanzen

Was bedeutet das für ClawHosters-Nutzer?

NanoClaw bestätigt etwas, das wir schon lange beobachten: Entwickler, die KI-Agenten auf Messaging-Plattformen betreiben, nehmen Sicherheit ernst. Sehr ernst.

NanoClaw und ClawHosters gehen das gleiche Problem auf unterschiedliche Weise an. NanoClaw reduziert alles auf einen minimalen, auditierbaren Kern und erwartet, dass du die Infrastruktur selbst verwaltest. ClawHosters gibt dir den vollen OpenClaw-Funktionsumfang mit gemanagter Container-Isolation, automatischen Updates und keinem offengelegten Gateway. Wenn dich unser Ansatz interessiert, wirf einen Blick auf unseren Security Hardening Guide oder unseren Vergleich: Managed vs. Self-Hosted.

Beide Wege sind sinnvoll. Dass 16.800 Entwickler ein Projekt gestarrt haben, dessen Kernaussage "Ich vertraue meinem KI-Agenten nicht den ganzen Rechner an" ist, sagt wahrscheinlich einiges darüber aus, wohin sich der Markt bewegt.

Häufig gestellte Fragen

NanoClaw ist ein leichtgewichtiges, quelloffenes KI-Agent-Framework von Gavriel Cohen unter MIT-Lizenz. Es betreibt KI-Agenten auf Messaging-Plattformen wie WhatsApp und Telegram, wobei jede Agent-Session in einem eigenen Linux-Container isoliert läuft. Das Projekt startete am 31. Januar 2026.

Nein. NanoClaw ist eine komplette Neuentwicklung mit grundlegend anderer Architektur. Es teilt den Anwendungsfall (KI-Agenten auf Messaging-Plattformen), aber nicht die Codebasis. Die Designphilosophie priorisiert Auditierbarkeit und Isolation auf Betriebssystemebene.

Ja. NanoClaw ist kostenlos und Open Source. Der Kompromiss: Du verwaltest deine eigene Infrastruktur, Updates und Sicherheitskonfiguration selbst. ClawHosters bietet gemanagtes OpenClaw-Hosting mit Container-Isolation, automatischen Updates, Backups und keinem offengelegten Gateway. Es kommt darauf an, wie viel Infrastrukturarbeit du selbst machen willst. Pläne starten bei 19 $/Monat.
*Zuletzt aktualisiert: März 2026*

Quellen

  1. 1 NanoClaw
  2. 2 sagte gegenüber VentureBeat
  3. 3 Hacker-News-Startseite
  4. 4 The New Stack
  5. 5 Security Hardening Guide
  6. 6 Vergleich: Managed vs. Self-Hosted
  7. 7 Pläne starten bei 19 $/Monat